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Tipps zur Optimierung der Conversion Rate

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Alle Tipps zur Bewerbung Ihrer Webseite und der Traffic-Generierung wurden berücksichtigt und siehe da – es funktioniert, der Traffic steigt. Wer an diesem Punkt angekommen ist, merkt häufig, dass aber alles andere unverändert bleibt: keine Steigerung der Conversions, keine weiteren Verkäufe, kein Umsatzwachstum. Was läuft hier schief? Wir geben Tipps, genau an diesem Punkt effektiv anzusetzen. Die Rede ist von der Conversion Rate Optimization (CRO).

Foto: © Sebastian Mantel / unsplash.com

Wenn Menschen Ihre Webseite besuchen, wollen Sie für gewöhnlich, dass diese dort eine bestimmte Handlung ausführen. Sei es, dass Sie sich in einen Newsletter eintragen, einen Verkaufsberater kontaktieren, Broschüren herunterladen oder, dass sie etwas kaufen. Wenn der Besucher diese erwünschte Aktion ausführt, spricht man von einer Conversion. Traffic kann zu einer Erhöhung der Conversions führen, muss er aber nicht.

Erst denken, dann handeln

Bevor man allerdings unüberlegt und verzweifelt Maßnahmen ergreift, sollte man (wie bei allem anderem im Online-Marketing) zunächst Daten sammeln und analysieren. Google Analytics sollte jedem Leser an dieser Stelle bereits ein Begriff sein. Alternativ eignen sich natürlich auch andere Webseiten-Analyse-Tools. Die Ergebnisse dieser Analysen geben unter anderem Aufschluss darüber, wer die Webseiten besucht, wann er dies tut und welche Geräte er dafür benutzt. Darüber hinaus lässt sich nachvollziehen, was er auf den Seiten tut.

Im nächsten Schritt lassen sich die einzelnen Seiten in drei Kategorien unterteilen. Und zwar in solche, welche schwache, mittelstarke und starke Conversion-Raten erzielen. Anschließend berücksichtigt man, welche Seiten vor allem von mobilen und welche von konventionellen PCs und Laptops besucht werden. Generell lassen sich auch allgemein Seiten identifizieren, welche Besucher „verschrecken“, also wo sie plötzlich den Besuch abbrechen.

Auch Kleinvieh macht Mist

Natürlich will jeder Betreiber die großen Conversions bei seinen Webseiten-Besuchern erzielen. Beispiele hierfür sind eine Kaufabwicklung oder die Eintragung in einen Newsletter. Diese großen Conversions sind auch wichtig. Wer sich allerdings nur darauf versteift, verschreckt den Besucher dadurch womöglich noch.

Stellen Sie sich vor, Sie gehen in ein Autohaus und wollen sich über neue Modelle informieren. Anstatt Sie zu informieren, eine Probefahrt anzubieten oder Ihnen umfangreiches Material und eine seriöse unverbindliche Beratung zu bieten, drängt Sie der Verkäufer immer wieder zum Kauf. Vermutlich würden Sie bei einem anderen Geschäft eher fündig, welches Sie bei jedem Besuch willkommen heißt und Sie anständig berät.

Sehr ähnlich verhält es sich beim Webdesign. Kleinere Conversions, wie der Download von Produktinformationen oder dem Liken bzw. Teilen eines Beitrags oder einer Social-Media-Präsenz, steigern das Commitment der Person gegenüber der Webseite und erhöhen ultimativ auch die Wahrscheinlichkeit für eine große Conversion.

Personalisierung ist das A & O für eine hohe Conversion-Rate

Nicht nur das Endgerät ist bei der Personalisierung von Bedeutung, sondern auch die Person, welche dieses bedient. Verschiedene Altersklassen oder Gruppen mit verschiedenen technischen Vorkenntnissen wollen und sollten unterschiedlich bedient werden.

Eine gute Lösung dieses Dilemma zu lösen, ist es, eine Landingpage einzurichten, bei der abgefragt wird, welche Art von Besucher man ist. Man kennt dieses Vorgehen noch von früher, als man die Sprache bei Webseiten manuell auswählen musste. Mittlerweile übermittelt der Browser diese Informationen in der Regel. Interessant ist das Prozedere aber auch heute noch - beispielsweise bei Handelsplattformen, welche zwischen B2B- und B2C-Segmenten unterscheiden.

Designtrends: Geschmackssache

In der Zeit in der Sie diesen Satz lesen, bildet sich ein Besucher ein Urteil über Ihre Webseite. Das lässt nicht viel Zeit für einen guten Eindruck.

Ihre Webseiten haben ein zeitloses Design. Uns gefällt das auch besser. Trotzdem sollte man Trends beim Design nicht vollkommen ignorieren. Sinn und Zweck des Designs ist es schließlich, den Besucher von Anfang an davon zu überzeugen, dass die Seite nicht nur eine hohe Usability, sondern auch ein einzigartiges Nutzererlebnis bietet.

Natürlich sind Designtrends immer Geschmackssache, doch die Beliebtheit und Verbreitung einiger Trends, wie z.B. parallax scrolling, spricht für sich. Man sollte auch nicht jedem Trend hinterherlaufen. Dennoch, die grundlegende Strategie sollte es sein, den Erwartungen von Besuchern gerecht zu werden. Wenn diese Erwartungen nicht erfüllt werden, sinkt auch die Conversion-Rate.