Social Media bei Großevents

Deutschland gewinnt die "Social Media Marketing EM 2012“

  • Social Media Marketing

Seit wenigen Tagen ist die EM in vollem Gange und sorgt für überdurchschnittlich viel Adrenalinausschüttung bei den Fans. Und dieses Mal könnte das Geschehen auf den entscheidenden 7.140 m² Grünfläche noch näher, noch greifbarer sein. Denn im Vergleich zu der letzten EM 2008 hat sich im Bereich der Social Media Einiges getan und Plattformen wie Twitter und Facebook sind ein fast unverzichtbarer Alltagsbestandteil geworden. Die Social Media Instrumente können nun in unmittelbarer Verbindung zu den Geschehnissen im Stadion stehen.

Deutschland setzte sich gegen England und Spanien durch

Das Deutsche Institut für Marketing hat zu diesem Thema die 16 teilnehmenden Nationen im Hinblick auf Social Media Aktivität unter die Lupe genommen, um einen Social Media Europameister 2012 zu küren (Originalquelle unter: http://www.marketinginstitut.biz/Social-Media-Marketing-EM/). Dabei waren die wichtigsten Bewertungskriterien, ob die Nationen eigene Accounts für die Öffentlichkeit nutzen sowie wie hoch der Aktivitätsindex der Nutzer auf den verschiedenen Kanälen ausfiel. Das Ergebnis: Deutschland ist Europameister – zumindest schon mal was Social Media Präsenz betrifft. Als besonders harte Gegner zeigten sich außerdem die Engländer und Spanier. Verlierer dieser EM sind Italien und die Niederlande: Die eigentlich großen Fußballnationen enttäuschen mit einer äußerst geringen Twitterpräsenz; Italien besitzt noch nicht einmal einen Facebook-Account. Für die Ukraine verliefen die Meisterschaften besonders bitter: Das Gastgeberland belegt mit seiner Social Media Aktivität den letzten Platz.

Mesut Özil sticht besonders heraus

Doch auch innerhalb des Teams zeigen sich bezüglich der Social Media Präsenz und Beliebtheit der einzelnen Nationalspieler bei der deutschen Elf enorme Unterschiede. Mesut Özil versteht sich wie kein anderer seiner Mannschaft auf das Ballgefühl im Social Media Bereich – mit seinen 5,3 Millionen Fans auf Facebook hängt er den Zweitplatzierten Thomas Müller (1,1 Millionen Likes) deutlich ab. Als Özil am 12. Juni die jubelnde deutsche Fan-Meile postete, kommentierten schon nach 4 Stunden 1.247 Nutzer das Bild und 28.419 Personen klickten auf „gefällt mir“. Auch auf der Plattform Twitter sind die Spieler der deutschen Elf aktiv. So lassen zum Beispiel Lukas Podolski (@podolski10), Mario Götze (@MaioGoetze), Jerome Boateng (@JB17Official) und Toni Kroos (@ToniKroos) ihre Fans am Geschehen teilhaben. Podolski twitterte beispielsweise am Tag des ersten Deutschlandspiels am 9. Juni Folgendes: „Heute Abend geht es endlich los! Auf geht´s Deutschland!!! Drückt uns die Daumen...“. Über 67.000 Fans verfolgen seinen Status.

Die deutsche Nationalmannschaft ist auch im Bereich des Social Media eine starke Mannschaft – und beweist damit auch, wie wichtig ihnen ihre Fans sind. Möge die sportliche EM 2012 ebenso erfolgreich für die deutsche Nationalmannschaft verlaufen. Wir drücken die Daumen!