Transparenz-Offensive

Google erklärt seinen Algorithmus

  • Suchmaschinenoptimierung

Nachdem Google in jüngster Vergangenheit vor allem von Webseiten Betreibern, die sich in ihren Rankings benachteiligt fühlen, aufgefordert wurde, die Funktionsweisen seines Algorithmus offenzulegen, gerät Google immer mehr in Zugzwang. Aus diesem Grund hat sich nun der Suchmaschinenprimus etwas näher zu den Funktionsweisen seines Algorithmus geäußert.

Dabei betonte der Suchmaschinenkonzern, dass zur Relevanzbestimmung von Internet Seiten ein mathematischer Algorithmus zum Einsatz komme und somit keine manuelle Sortierung erfolge. Das wäre angesichts der Vielzahl an täglichen Suchanfragen zum Einen gar nicht möglich und zum Anderen würde die Objektivität verloren gehen.

Eine manuelle Nachbesserung würde zudem nur dann erfolgen, wenn man es mit Webseiten zu tun bekäme, die nicht den Richtlinien von Google entsprächen. Das wären zum Beispiel Webseiten, die lediglich aus Spam bestehen, Malware vertreiben oder kinderpornographische Inhalte besitzen. Dieser manuelle Eingriff in die Suchergebnisse bzw. in den Index dürfe allerdings nicht mit generellem „Manipulieren“ der Ergebnisseiten verwechselt werden.

Der Algorithmus bestehe des Weiteren aus folgenden drei Prinzipien:

  • Suchergebnisse werden anhand eines Algorithmus sortiert.
  • Man versuche jede Suchanfrage zu beantworten.
  • Bei der Sortierung der Suchergebnisse werde großer Wert auf eine einfache Darstellung gelegt.

Die vom Algorithmus errechneten Platzierungen, so führt Google weiter aus, wären das Resultat von Berechnungen, bei denen hunderte verschiedener Kriterien miteinfließen. Als Beispiele für derartige Kriterien bzw. Signale nennt Google die auf einer Seite verwendeten Keywords oder den Bekanntheitsgrad der Webseite die auf die betreffende Seite linkt.

Um die Qualität der Suchergebnisse aufrecht erhalten und den ständig neuen Taktiken von Spammern entgegenwirken zu können, werde der Algorithmus von Google ständig ausgebaut, aktualisiert und verbessert, was sich im Schnitt in einer bis zwei Veränderungen des Algorithmus äußere. Nachdem die Suche im Internet noch keinesfalls ausgereift sei, werde Google auch in Zukunft alles daran setzen, seine Suchergebnisse weiter zu verbessern.