Optimierungspotenzial identifizieren und nutzen

Website-Check: Das volle Potenzial aus einer Webseite schöpfen

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Heutzutage ist der Internetauftritt die Visitenkarte und das Aushängeschild Nummer 1 für Unternehmen. Denn wer bei der Suche im Internet nicht entdeckt wird oder keinen guten Eindruck hinterlässt, verliert schnell Kunden oder beraubt sich selber der Chance, Umsatz zu generieren. Nutzen Sie Ihr volles Potenzial? Wir geben Ihnen eine Checkliste an die Hand, damit Sie überprüfen können, ob für Ihre Webseite noch Optimierungsmöglichkeiten bestehen.

Foto: © Sylwia Bartyzel / unsplash.com

Checkliste: So schöpfen Sie das volle Potenzial Ihrer Webseite aus

Das Internet nimmt heute maßgeblich Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens. Kunden haben hier mehr denn je die Möglichkeit, innerhalb von wenigen Sekunden Ihre Webseite zu verlassen und sich bei der Konkurrenz umzusehen. Eine professionelle Außendarstellung mit hochwertigen Content ist deshalb eines der wichtigsten Elemente, um einen Besucherstrom aufzubauen und diesen in Neukunden umzuwandeln. Eine mangelhafte Webseite wird nur finanzielle Ressourcen verbrauchen, aber keinen Mehrwert liefern – im schlechtesten Fall sogar Kunden abschrecken und für ein schlechtes Image sorgen!

Mit unserer Checkliste können Sie leicht überprüfen, welche Möglichkeiten Sie bisher ungenutzt lassen, um neue Kunden zu gewinnen und den Erfolg zu steigern.

1. Technische Optimierung (SEO)

Damit Ihre Angebote und Dienstleistungen überhaupt von Besuchern gefunden werden, muss Ihre Webseite bestimmte SEO Kriterien erfüllen. Diese Suchmaschinenoptimierung umfasst Maßnahmen, die den Besuchern ein möglichst schnelles Auffinden und Auslesen der Internetseite ermöglichen. Je besser Sie die Optimierungsmöglichkeiten umsetzen, umso höher wird Ihre Webseite im organischen Suchmaschinenranking, also in den unbezahlten Suchergebnissen, gelistet.

Überprüfen Sie deshalb den Programmiercode Ihrer Internetseite und entfernen Sie mögliche Fehler. Dafür können Sie beispielsweise den HTML-Validator von W3C nutzen. Löschen Sie verschachtelte oder veraltete Code-Fetzen und achten Sie auf die Verwendung von sauberen CSS-Elementen. Wenn Sie im Laufe der Zeit Plugins austauschen oder neue Add-Ons verwenden, deaktivieren und entfernen Sie nicht mehr benötigte Tools, um den Quelltext Ihrer Webseite so klein wie möglich zu halten.

Führen Sie außerdem Onpage-Optimierungen durch, damit Ihre Webseite besser kategorisiert wird. Nehmen Sie sich Zeit, um die Meta-Daten auszufüllen, einen passenden Seitentitle auszuwählen und strukturieren Sie Ihre Artikel. Durch Zwischenüberschriften, strong-Tags und multimediale Inhalte wird Ihr Content nicht nur verständlicher, auch Suchmaschinen wissen besser, bei welchen Suchanfragen Ihre Webseite gelistet werden soll. Fügen Sie deshalb auch Alt-Tags bei Bildern hinzu, damit Google und Co. wissen, was auf den Motiven dargestellt wird.

2. Ansprechendes und nutzerfreundliches Design

Der erste Eindruck spielt immer eine wesentliche, wenn nicht sogar die bedeutendste Rolle bei einer Kaufentscheidung oder einer Kontaktaufnahme. Wenn eine Webseite in den ersten Sekunden nicht als gut empfunden wird, klickt der Besucher schnell weiter und Sie verlieren das Interesse dieser Person. Damit das nicht passiert, sollten Sie unbedingt auf ein modernes und ansprechendes Webdesign achten. Veraltete Baukasten-Internetseiten wirken nicht nur unprofessionell, auch Ihrem Unternehmen wird dadurch die Kompetenz schnell abgesprochen. Das Layout sollte zudem einen übersichtlichen Aufbau besitzen, sodass sich der User unkompliziert durch Ihre Seite navigieren kann und dadurch schnell findet wonach er sucht.

Durch den Anstieg des mobilen Traffics ist es auch zwingend erforderlich, dass Ihre Webseite auf mobilen Endgeräten wie Tablets oder Smartphones einwandfrei funktioniert und dargestellt wird. Hier können Sie beispielsweise testen, ob Ihre Webseite für Mobilgeräte optimiert ist. Überprüfen Sie auch, ob Ihre Webseite über alle Medien problemlos bedient werden kann. Können Besucher durch die Internetseite genauso gut navigieren, wenn Maus und Tastatur verschwinden und stattdessen nur ein Touchscreen zur Verfügung steht?

Verzichten Sie auf Ihrer Webseite auf große Dateien oder Bilder. Wenn eine Webseite mehrere Sekunden zum Öffnen benötigt, fällt diese beim Großteil der User bereits durch, da zu lange Ladezeiten nicht mehr akzeptiert werden. Beobachten Sie zum Vergleich Ihr eigenes Verhalten. Sie werden feststellen, dass selbst 3 Sekunden verdammt lange sind, wenn man schnell eine Lösung sucht und lediglich ein Ladebildschirm erscheint: Page Speed testen. Möchten Sie dennoch große Dateien wie Bilder oder PDF Dokumente zur Verfügung stellen, dann bieten Sie diese separat als Download an. Webseitenbesucher müssen folglich nicht ihr Datenvolumen aufbrauchen und können sich die Inhalte stattdessen zu Hause ohne lange Wartezeit in Ruhe herunterladen.

3. Hochwertige und aktuelle Inhalte

Die Besucher Ihrer Webseite suchen nach relevanten und aktuellen Informationen. Egal ob Sie einen Online-Shop betreiben oder Ihr lokales Unternehmen mehr bewerben möchten – nur mit hochwertigen Inhalten können Sie überzeugen. Achten Sie dabei aber immer auf eine verständliche Sprache und Ausdrucksweise. Mit Fachbegriffen oder langweilige Erläuterungen werden Sie die Anzahl der Verkäufe und Neukunden nicht steigern.

Befragen Sie deshalb auch Ihren Bekannten und Besucherkreis Ihrer Webseite, um eine unabhängige Meinung zu erhalten. Wird man auf Ihrer Webseite schnell fündig? Sind die Inhalte verständlich erklärt? Die Meinung von branchenfremden Besuchern verhilft schnell, die richtige Ansprache zu finden, um das Angebot für alle greifbar zu erklären.

Veröffentlichen Sie dabei in regelmäßigen Abständen neue Informationen, um den Internetbesuchern einen gepflegten Eindruck Ihrer Webpräsenz zu vermitteln. Das zahlt sich am Ende des Tages nicht nur bei Interessenten, sondern darüber hinaus bei Suchmaschinen aus. Diese bevorzugen aktuelle Informationen und listen Ihre Webseite besser.

4. Platzierung von Call-to-Actions

Wenn Sie mit einer optimalen technischen Ausrichtung, einem ansprechenden Design und hochwertigen Content überzeugen können, müssen Sie konkrete Handlungsaufforderung (Call-to-Action) integrieren. Ein Call-To-Action wird eingesetzt, um einen Besucher auf Ihrer Internetseite noch einmal direkt anzusprechen und ihm dadurch den nötigen Impuls zu geben, das beworbene Produkt zu kaufen oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen.

Bieten Sie deshalb auf jeder Seite klar gekennzeichnete Kontaktmöglichkeiten an, um den Übergang zum Verkauf oder zur Buchung zu vereinfachen und zu beschleunigen. Fordern Sie den Leser außerdem direkt dazu auf, jetzt aktiv zu handeln. Sprechen Sie klar an, wie der nächste Schritt auszusehen hat und bieten Sie diesen an.

Der Internetbesucher soll schließlich Ihre Webseite nicht verlassen, bevor er ein passendes Produkt bei Ihnen erworben, Ihren Service gebucht oder aber ein erstes Kundengespräch angefordert hat. Auch wenn Sie nur zu bestimmten Zeiten telefonisch erreichbar sind, können Sie Alternativen zur Verfügung stellen. Verweisen Sie beispielsweise auf das Kontaktformular, Ihre Mailadresse oder noch freie Termine am kommenden Tag.

Überprüfen Sie Ihre Internetseite hinsichtlich dieser Kriterien und entwickeln Sie Ziele. Was möchten Sie mit Ihrer Webpräsenz erreichen? Wollen Sie das Image Ihrer Marke verbessern? Sind Sie auf der Suche nach neuen Kunden? Oder möchten Sie vielleicht Kooperationspartner gewinnen? Nur mit einer klaren Zielsetzung können Sie Ihre Webseite konkret ausrichten und Ihren Erfolg messen sowie steigern.